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24.10.2016 Kategorie: Infos Sozialstation

Sozialstation zu Gast beim Vdk

Marlene Scheu, Pflegebereichsleiterin in Markdorf, hat die Sozialstation Bodensee bei der Vdk-Ortsgruppe vorgestellt. Der Südkurier Markdorf hat am 20. Oktober darüber berichtet. Lesen Sie hier den Text von Jörg Büsche:

Marlene Scheu beim Kaffeenachmittag des VdK Markdorf. (Foto: Südkurier)

„Pflegen, Helfen, Beraten“ prangt groß auf dem Informationsblatt der Sozialstation Markdorf. Bei 147 Mitarbeitern im Pflegedienst und 320 Patienten in Markdorf, Bermatingen, dem Deggenhausertal, aber auch in Hagnau, Immenstaad, Kluftern und Raderach und nur sehr wenigen Mitarbeitern in der Verwaltung leuchtet unmittelbar ein, dass das Augenmerk der zur Caritas gehörenden Sozialstation auf der Pflege liegt. Ebenso auf der Hilfe für bedürftige Personen – übrigens jeden Alters und jeder Konfessionszugehörigkeit.

Am gestrigen Mittwochnachmittag wurde indes die Beratung großgeschrieben. Regine Franz, Vorsitzende des Sozialverbands VdK in Markdorf hatte Marlene Scheu, die Pflegedienstleiterin der Sozialstation, zum regelmäßig stattfindenden VdK-Kaffee-Nachmittag im Gasthaus Krone eingeladen. Das Ziel: Die Leiterin sollte die Sozialstation, das heißt, deren Angebot vorstellen – und dies mit dem Schwerpunkt auf der Betreuung von pflegebedürftigen Senioren. „Wir beraten zwar auch zum Thema Pflege, insbesondere Pflegeversicherung“, erklärte Regine Franz am Rande der Veranstaltung, „erste Hilfestellung gibt‘s hier vor Ort. Für die eingehendere Beratung hat der VdK aber seine Fachleute.“ Der Markdorfer Ortsverband befasse sich immer wieder mit der Pflege. Marlene Scheus Vortrag sei da ein zusätzlicher Mosaik-Baustein.

Ein gewichtiger Baustein, wie die Skizze zeigte, die die Pflegedienstleiterin vom breiten Spektrum der Sozialstations-Dienste entwarf. Es umfasst die Alten- wie die Krankenpflege, Haushaltshilfen und medizinische Versorgung in ärztlichem Auftrag. Pflegekräfte kümmern sich einmal die Woche oder jeden Tag mehrfach um ihre Betreuten. Hinzu kommen die Angebote für Demenzerkrankte in den besonderen Einrichtungen der Sozialstation. Etwa der Wohngemeinschaft, in der acht Erkrankte mit ihren beiden Betreuerinnen zusammenleben oder der Tagesbetreuungsgruppe Sonnenblume. Überdies organisiert die Sozialstation auch Nachbarschaftshilfe. Und sie liefert Essen auf Rädern, das frisch zubereitet und warm ist. Hinzu kommt eine Hilfestellung in Krisensituationen.

Hilfe bekommen

Wer Hilfe oder Beratung durch die Sozialstation wünscht, meldet sich unter Telefon 0¦75¦44/9?55?90. E-Mails bitte an marlene.scheu@sozialstation -markdorf.de. Informationen im Internet: www.sozialstation-markdorf.de. Die Pflege ist rund um die Uhr erreichbar. Sprechzeiten nach Vereinbarung, Bürozeiten sind von Montag bis Freitag von 8 bis 12¦Uhr. (büj)

„Unbedingt die Beratung nutzen“

Regine Franz, Vorsitzende des VdK-Ortsverbands: „Aus meiner Sicht hat dieser Nachmittag einmal mehr gezeigt, wie sinnvoll es wäre, wenn Markdorf einen Seniorenbeauftragten hätte. Sicherlich gibt es innerhalb des Sozialverbands (VdK) umfangreiche Informationen gerade zum Thema Pflege. Doch bin ich mir sicher, dass es draußen genug Leute gibt, die einfach zu wenig von diesen Dingen wissen. Hinzu kommt: Viele haben Angst. Sie fürchten, dass wenn sie einen Pflegedienst in Anspruch nehmen, ihre Kinder alle Kosten tragen müssen. Was gar nicht der Fall ist, jedenfalls nicht so ohne Weiteres. Schließlich gibt es die Pflegekasse – und auch Freibeträge. Grundsätzlich gilt: Jeder Fall liegt anders, muss im Einzelnen betrachtet werden. Deshalb: unbedingt die Beratungsangebote nutzen – zum Beispiel beim VdK.“