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18.08.2014 Kategorie: Allgemeine Infos

Note 1,0 für Azubis der Sozialstationen

Von wegen „Lernen kann man nur in jungen Jahren“. Rosa Schmidt, Birgitt Redegeld und Keti Dutschidse-Bracker haben das Gegenteil bewiesen und ihre Ausbildung zur Altenpflegerin mit der Note 1,0 abgeschlossen.

Wolfgang Jauch, die frisch gebackenen Altenpflegerinnen und die Pflegedienstleiterinnen.

Die Auszubildenden der Sozialstationen Linzgau Markdorf, Überlingen und St. Elisabeth Stockach hatten die 40 bereits überschritten, als sie von der Sozialstation die Chance zu einer qualifizierten Berufsausbildung bekamen. Den schulischen Part der dreijährigen Ausbildung hat die Gotthilf-Vöhringer-Schule in Friedrichshafen übernommen.

„Es war eine wichtige Entscheidung, die ich nie bereut habe“, sagt Keti Dutschidse-Bracker, die zuvor einige Jahre als Nachbarschaftshelferin für die Sozialstation tätig war. Birgitt Redegeld wagte den Schritt in den Altenpflegeberuf, nachdem sie Jahre als Hauswirtschaftshelferin beschäftigt war. „Schon bevor die Kinder kamen, habe ich gedacht, es wäre toll, in der Altenpflege zu arbeiten“, sagt sie.

Die Pflegedienstleiterinnen Marlene Scheu (Markdorf), Ulrike Auer (Überlingen) und Karin Schneider (Stockach) sowie Sozialstation-Geschäftsführer Wolfgang Jauch freuen sich mit der frisch gebackenen Altenpflegerin. „Respekt und alle Achtung, dass sie das Sie die drei Jahre auf sich genommen haben“, lobte Jauch die Leistung. Es sei ein „Erfolgsmodell“, Frauen nach der Familienzeit auf diese Weise einen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen und etwas gegen den Fachkräftemangel in der Pflege zu tun. Klar, dass Rosa Schmidt Birgitt Redegeld und Keti Dutschidse-Bracker nach ihrer Ausbildung übernommen werden.

Zum 1. September starten in der Verwaltungsgemeinschaft der Sozialstationen Markdorf, Salem, Stockach und Überlingen acht neue Altenpflege-Auszubildende, vier davon nutzen das neu eingeführte Teilzeit-Modell.